In der letzten Woche ging es für mich nach Kapstadt. Die Erwartungen waren groß, da mir jeder geschworen hat, wie schön diese Stadt doch ist. Am Sonntag gegen 16 Uhr ging es dann auch schon mit der Fahrt im Gautrain los. Etwas noch die Dagewesenes für die Südafrikaner – ein Zug der nach Plan fährt und sogar pünktlich ist. An dieser Stelle lassen wir das exorbitant große Streckennetz einmal ausser Acht.
In jedem Fall lassen sich die Betrieber das ganze gut bezahlen. Die rund 20 minütige Fahrt zum Flughafen hat mich ganze 12 EUR gekostet. Es gab zwar eine Goldcard, aber die ist auch mehr Schein als Sein. In den Bahnhöfen darf weder gegessen noch getrunken werden. Alles in allem also durchaus verbesserungswürdig!
Nach zwei Stunden Flug mit British Airways waren wir dann auch schon da. Fluchs im Hotel eingecheckt und erstmal pennen, war ja auch schon spät…

Am nächsten Tag stand dann erstmal arbeiten auf dem Plan. Am Abend wurde uns eine Fahrt zur Waterfront, dem Hafenviertel von Kapstadt. Eigentlich ein ganz nettes Fleckchen aber halt ziemlich auf Touris ausgelegt. Es gab aber ein Paulaner Brauhaus. Das wurde direkt erstmal mit einem Weizen gefeiert.
Der Abend endete mit einem Abendessen beim Italiener um die Ecke.
Die Zeit bis Donnerstag verdient keine besondere Nennung: Arbeiten war angesagt. Freitag hatten wir dann aber frei und sind zu Robben Island gefahren. Einer Gefängnisinsel auf der unter anderem Nelson Mandela inhaftiert war. War ganz interessant, vor allem die Überfährt mit der Fähre.
Das Wetter war anfangs leider nicht der Hit, verbesserte sich aber glücklicherweise im Laufe des Tages. Gegen Abend habe ich dann endlich Kegan aka Piggy wiedergetroffen. Wir verbrachten den Abend mit ein paar Freunden von ihm in einer nahegelegenen Bar.
Für Samstag haben wir eine guided Tour runter zum Kap der guten Hoffnung gebucht. Eigentlich war auch die Fahrt mit dem Cablecar hoch zum Tafelberg geplant. Die konnte aber leider aufgrund von starkem Wind nicht stattfinden.

Dennoch war die Tour von Kapstadt aus durch Simons’ Town zum Cape Point einfach unfassbar. Kapstadt und das Umland haben echt viel zu bieten – Stadtleben, Berge, Strand und Meer – und gilt nicht umsonst als eine der zehn schönsten Städte weltweit. Am Meer hat sich sogar ein Wal gezeigt. Man hat nicht viel gesehen, aber immerhin etwas.
Die Tour endete beim Weingut Steenberg mit einer Weinprobe als Entschädigung für den Tafelberg. So lässt sich es aushalten.
Am Abend hatten wir ein Braai mit Kegan and Friends. Diesemal allerdings indoor überm offenen Feuer. Keine gute Kombi. Die Bude war komplett verqualmt und wir haben unfassbar nach Rauch gestunken. Das haben die anderen dann nach gut einer Stunde auch bemerkt und das ganze nach Draußen verlagert. Nachdem die Bande es nach 4 Stunden endlich hinbekommen hat ne ordentliche Glut zu erzeugen, könnten wir um 12 Uhr nachts auch schon anfangen zu essen. Die Zeit bis dahin haben wir uns Bierchen und Dissen vertrieben. Leider war dieser Abend viel zu schnell zu Ende, da wir zurück ins Hotel mussten, um unsere Sachen zu packen. Für ein letztes Gruppenfoto hat es dann aber doch noch gereicht. Der Platz für die Kamera war allerdings nicht gerade vertrauenserweckend.
Am anderen Morgen haben wir uns dann nochmal zum Frühstück getroffen. Piggy and Friends haben die Nacht – wie es sich gehört – durchgemacht. Das Frühstück begann standesgemäß mit….
Was auch sonst?! Das schmeckte sogar schon wieder richtig gut.
Zurück am Hotel hieß es dann leider auch schon wieder Abschied nehmen. Aber wie Piggy halt so ist, hat er die passenden Worte am Ende gefunden.
We had just a little time together but we made the best out of it. We guys will never forget this weekend!
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Streckennetz Gautrain
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Weizen!!!
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Waterfront
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Robben Island Prison
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Wal
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Pinguine in Simons’ Town
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Cape of Good Hope
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Baboon
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Vyneyards
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Kameraplatz
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Bierchen