Glatze Mütze

Hier ein paar Kleinigkeiten aus Israel:

Glatze
Gestern war ich beim Friseur um (bei der Hitze) nicht mit so einer Matte wie Pobert rum laufen zu müssen. ;)

Nur kurz:
Die Frau konnte kein Wort englisch und eine Übersetzerin (die saß da so rum) auch nicht wirklich viel. Wir einigten uns auf kürzer und los ging die Operation.

Genial war, dass sie genau einen elektrischen Haarschneider hatte der nach 5 Minuten den Geist auf gab.
Aber mit reiben und schütteln ging er immer wieder für etwa 20 Sekunden an um anschließend den Dienst mit einem abklingenden Summen zu quittieren.
Nach etwa 10x wechselte sie 5 Minuten auf die Schere.
Danach noch 10x den Rasierer geschüttelt und über den Dickschädel gezogen und fertig war die “Frisur”.

Kaum noch Haare auf dem Kopf (12mm?) aber irgendwie recht angenehm^^

Mütze
Im Büro ballert die Klimaanlage so richtig durch.
Die Israelis haben genau zwei Möglichkeiten gefunden die Temperatur zu regeln:

1. Es ist zu warm
-> Fenster zu
2. Es ist zu kalt
-> Fenster auf

Outside: 34°C. Inside: 18°C

Da heute die Person wieder gekommen ist, auf deren Platz ich gesessen habe, wurde ich umgesetzt.
Und hier sind es nun so gefühlte 15°C (Außentemperatur 33°C).^^
Folge: Ich sitze mit kurzer Hose, Flip-Flops, Sebs Pulli, meinen paar restlichen Haaren und einem warmen Kaffee vor IntelliJ und verfluche Java.

Ironie des Lebens :)

Was kommt?

Wer jetzt noch den genialen Titel dieses Beitrags aufgeschlüsselt hat, kann sich auf weitere Artikel des kommenden Wochenendes freuen ;)

Am Freitag geht es mit einem Mietwagen ans tote Meer und Samstag in die Golanhöhen. Riddi Riddi ab geht´s Baby common! WU WU WU!

Hauta rinne^^

Jerusalem

Letztes Wochenende waren wir mal fein ne Runde Jerusalem angucken.
Da hier Freitag und Samstag frei ist (ja, Sonntag ist Arbeitstag) ging es am Donnerstagnachmittag los.

Wer nur Fotos gucken will, kann auch hier klicken ;)

Die Anreise
Nach der Arbeit also zum Bus gesprintet um die Strecke von knapp 90km hinter uns zu bringen.
Als wir in den Bus rein kamen, sah das Ganze allerdings eher wie ein Truppentransport aus.
Bis auf 3 Personen hatten alle eine Uniform an. Selbstverständlich war der Bus so was von proppe voll, dass nur noch auf dem Boden Platz war.
Liegend von dort aus entstand auch folgendes Foto

Unterkunft
Um die Reise möglichst günstig zu gestalten, kamen wir in einem Zimmer mit 7 anderen Homo sapiens im Abraham-Hostel unter.

Nachtleben
Das Hostel bot eine so genannte “Party Night” am Abend an.
Für 20 Scheckel (etwa 4 Euro) konnte man erst dort 2 Bier trinken und bekam anschließend “VIP-Eintritt” in eine Bar. Das war die Bar:

Das war eine Kneipe im hintersten Hinterhof mit genau einem Eingang (der dann offensichtlich auch der VIP-Eingang war). Sehr abgerantzte Innenausstattung und die einzigen Gäste waren die Leute aus dem Hostel. BOAR GEIL! :D

Nach etwa einer Stunde ging es dann etwas zentraler nach Jerusalem rein.
Die nächste “Disco” würde man in Deutschland zwar als Ghetto-Schuppen bezeichnen, aber da war wenigstens schon mal was los. :)

Danach noch ein wenig durch die Straßen gezogen und Leute angepöbelt in ein paar Clubs gegangen (wo der Eintritt immer umsonst ist) um schließlich gegen 4 Uhr zu Bett zu gehen.

Kultur (The Old City)

Am nächsten Morgen schellte um 9 Uhr der Wecker und nachdem ein wenig Frühstück verschlungen wurde, ging es um 10 Uhr los in “The Old City”.
Es gab eine kostenlose 3 1/2 stündige Tour durch die vier Abschnitte und selbst ich als ABSOLUTER Kulturmuffel muss sagen -> Das war trotz massivem Kater nicht schlecht! Hier gibt es weitere Fotos.

Sabbat
Am Sabbat werden hier freitags um ca. 16 Uhr die Bürgersteine hoch geklappt und am Samstag um etwa 20:25 geht das Leben weiter.
Ich war natürlich so schlau, mir am Freitag nichts zu essen zu kaufen und hetzte,
auf der Suche nach Nahrung, durch die Stadt.
Ergebnis: Es hatte einfach GAR NICHTS auf!
Kein Kiosk, Bäcker, Imbiss, Supermarkt, Töttchen, Peters Pommerpanzer – nichts!
Nach über einer Stunde, fand ich allerdings:

Ich war gerettet!

Die Rückreise

An Sabbat fahren in Jerusalem bis 20:30 Uhr keine Busse und selbst der Busbahnhof hat bis 20:25 Uhr geschlossen.
Man hat exakt diese 5 Minuten Zeit durch die Sicherheitskontrolle am Eingang zu kommen (Rucksäcke fahren durch so eine Machine wie am Flughafen, Körperscanner u.s.w. – das volle Programme) und zum Bus zu sprinten.

Warum die nicht einfach ne halbe Stunde eher auf machen kann keiner sagen.
Die Security steht hinter verschlossenen Türen und erzählt sich Witze, während alle draußen stehen wie Rennpferde kurz vorm Start.

In einigen Tagen geht es schon wieder weiter ans rote Meer und in die Golanhöhen.
HIER gibt es jede Menge Jerusalem-Fotos von uns (sehenswert!)

The Market

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Ich weiß, ich weiß… Ich entwickel mich zum Spammer ;)
Aber man soll die Dinge ja aufschreiben, so lange sie noch frisch sind^^

Heute nach der Arbeit waren wir auf einem Markt in der Stadt.
Hier ein paar Eindrücke:

Cold? I double the prize!
Auf dem Markt konnte man an einem Stand 6 Energy-Drinks für 20 Scheckel (4€) kaufen.
Da es draußen etwa 34°C waren, wäre das kalt defintiv ein Genuß gewesen.
Als er die kalten Getränke allerdings eingepackt hatte, tippte er 36 in seinen Taschenrechner ein und streckte mir die Hand entgegen. Durch elegante Armbewegungen teilte er mir dann mit, dass nur die warmen 20 Scheckel kosten.
Dann halt nicht…

Automat
Wer kennt sie nicht? Diese Automaten mit dem Greifer auf dem Rummelplatz wo man diese pflauschigen plüschigen Dinger fischen kann.
Naja – In Israel sieht das Ganze etwas anders aus:

SCHLOSSKRONE
Schon in Deutschland purer Genuß ;)

Heiße Bräute mit Knarren und rosa Sonnebrillen
Gibt es hier auch. Habe aber (noch) kein Foto ;P

Die nächsten Tage habt ihr erstmal Ruhe von mir. Am Wochenende geht es dann nach Jerusalem =)

Environment

Nur mal ein paar Bilder^^

Meine neuen Nachbarn

Da es hier quasi nie regnet im Sommer, brauch man auch kein Dach über dem Sessel. Kabel/Leitungen u.s.w. werden hier einfach die Außenwand hoch gelegt. Zum groß machen einfach auf die Bilder klicken.

Ufos auf den Dächern

Die Dinger stehen hier auf (wirklich!) jedem Dach.

Alon Building

Falls mir jemand eine Postkarte auf die Arbeit schicken will, Adresse steht ja da ;)

The other side of the world!

So dann will euch auch mal von meinen ersten Eindrücken und Erfahrungen berichten :-P

Der Flug

Die Reise ging am Samstag Morgen um 07:00 Uhr los mit dem Auto von Darmstadt zum Flughafen Frankfurt am Main (An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an meine Eltern, die mich und Robert zum Flughafen gefahren haben). Mein größtes Problem zu diesem Zeitpunkt war allerdings das ich erst 2h geschlafen hatte und ich immer noch diesen tollen Bier Nachgeschmack im Mund hatte.

Am Flughafen ging dann eigentlich alles recht zügig (Koffer abgeben, zur Passkontrolle und dann durch die Sicherheitskontrolle). Ich hatte gehofft auf dem 9h Flug von FFM nach Calgary ein wenig Schlaf nachzuholen, leider war dem nicht so… es war relativ laut im Flugzeug und die Filme im Entertainment Programm von der Lufthansa waren zu gut^^ Abgesehen davon gab es die ganze Zeit was zu trinken oder zu essen :)

Kurz vor der Landung in Calgary ein erster Eindruck aus dem Flugzeug:

 

 

 

 

 

 

 

 

In Calgary hatte ich genau eine Stunde Zeit um meinen Anschlussflug nach Edmonton zu bekommen, dass diese Zeit nicht reichen wird, habe ich mir vorher schon gedacht-.- Der Weg aus dem Flugzeug zur Passkontrolle schien erstmal keine Ende zunehmen, dort angekommen hatten natürlich von acht Schaltern nur zwei geöffnet für ca. 200 Leute die in der Wartehalle davor standen-.- Wir brauchten fast eine halbe Stunde bis wir durch die Passkontrolle waren. Danach dann zum “Immigration Office” was auch wieder 20 Minuten gedauert hat. Nachdem ich mein Visum endlich in der Tasche hatte, bin ich zum Gepäckband geflitzt und hatte innerhalb von zwei Minuten alle drei Koffer :-) Dann bin ich  durch die Zollkontrolle (was auch schnell ging) und hatte noch 20 Minuten Zeit um meinen Flieger zu bekommen. Allerdings musste ich meine Koffer erst wieder am CheckIn aufgeben, auch hier hatte ich Glück -> keine Schlange ich war direkt drann, und die nette Dame meinte zu mir “Sie müssen zum Gate 1 rennen, um den Flug noch zu bekommen”, (Das Gate 1 lag natürlich am anderen Ende des Flughafens) ich bin also wie ein Irrer durch den Flughafen gerannt und stand dann wieder vor einer Schlange aus Menschen an der Sicherheitskontrolle zum Gate. Ich habe den Sicherheitsmenschen darauf hingewiesen das in 15 Minuten mein Flieger geht aber das schien ihn nicht wirklich zu interessieren, ich durfte mich trotzdem hinten anstellen. Als ich dann endlich unten total erschöpft vor dem nächsten Schalter stand (an dem nichts los war) fragte mich die nächste Dame: “Sind Sie Manuel Kamp?” Ich: “Ja” darauf Sie: “Sie haben Ihren Flieger eben verpasst, der nächste geht in einer Stunde” Ich dachte mir nur: “Wozu nun der ganze Stress?”.

Das einzige Problem was ich nun noch hatte, war das meine “Gastmutter” in Edmonton auf mich gewartet hat. Wie informiere ich Sie nun, ohne Geld für das tolle Münztelefon? Richtig! Als Informatiker sucht man sich das nächste offene WLAN (und es gab wirklich eins!) und schreibt eine E-Mail :-)

Nachdem ich dann mit dem nächsten Flieger in Edmonton gelandet war musste ich allerdings von ihr erfahren, das die E-Mail nicht angekommen ist-.- Sie hat trotzdem gewartet und das war das Wichtigste!^^

Der ersten 1 1/2 Tag in Kanada

Die Fahrt vom Flughafen zum Haus meiner Gastfamilie (mit ein paar Umwegen) ging dann relativ schnell und ich bekam erstmal eine Hausführung.

Haus meiner Gastfamilie

Das Haus hat meine Gastfamilie vor mehr als 10 Jahren gekauft und seitdem ständig daran gebaut. Es ist noch nicht alles fertig aber die meisten Sachen sind erledigt (Keine Angst, ich lebe nicht auf einer Baustelle). Meine “Gasteltern” sind sehr nett und kümmern sich sehr gut um uns ;-)

 

Der Tag ging dann auch schnell zu Ende da ich einfach für den Tag erledigt war. Am Sonntag war ich dann mit den anderen vier Studenten aus Deutschland in der Stadt bei einem Festival, wo es Menschen gab, die wirklich verrückte Dinge gemacht haben (zum Beispiel sich einen Luftballon in die Speiseröhre zuschieben).

Der erste Arbeitstag

Heute war dann mein erster Arbeitstag bei TR-Labs, nachdem ich dort alle Mitarbeiter vorgestellt bekommen habe (die auch alle sehr nett zu sein scheinen) und ich mit allen Sicherheitshinweisen vertraut gemacht wurde, kam ich an meinen Schreibtisch und musste erstmal staunen: Ein fertig eingerichteter Arbeitsplatz mit Telefon, Notebook + externen Monitor, Schreibunterlagen, Sicherheitsausweisen und KeyCards. Das Notebook war sogar schon hochgefahren und alles funktionierte auf Anhieb (Internet, Mail, etc.)! Es soll Firmen in Deutschland geben, die benötigen für die Bereitstellung eines Arbeitsplatzes ca. 3 Wochen…

Sehr erfreut war ich über mein goldenes Namensschild:

 

 

 

Was werde ich die nächsten Wochen dort machen?

Ich darf/muss einen “alten” Postfix Mailserver auf einen neuen Server migrieren mit allem was dazu gehört: Webinterface, Spam-Filter, Virenscanner und eigener Firewall.

Auf dem Rückweg von der Arbeit nach Hause ist mir noch folgendes aufgefallen:

 

Es scheint hier in Kanada keinen TÜV zu geben… hier fährt mehr Rost auf der Strasse als alles andere!

 

 

 

So das wars erstmal von mir! Ihr werdet die Tage wieder von mir hören ;-)

Welcome to Beer Sheva

Der Hinweg.

Ich fange mal direkt an… Morgens raus ins Auto und dann ab Richtung Flughafen

Am Frankfurter Flughafen angekommen habe ich ungefähr 1 1/2 Stunden vorher das Boarding genutzt um noch ein paar Duty-Free-Artikel abzusahnen.

Aber: Fehlanzeige!

Es gibt genau ein Gate, dass komplett von den anderen abgeriegelt ist und ausschließlich Tel Aviv als Ziel hat.

Man kann zwar rüber schauen zu den anderen Menschen (durch eine Panzerglasscheibe mit 2 Wachleuten davor) aber mehr läuft da nicht.

Auf unserer Seite gab es dann noch 0,02L Kaffee für 38,59€ und das wars.

Irgendwann sind wir dann rein gekommen in den Vogel und fix nach Tel Aviv rüber geflogen. Dort angekommen noch eine Stunde weiter mit Taxi nach Beer Sheva in den Campus Tower und ich war da.

Auf der Fahrt hat der Fahrer versucht mir zu erklären (er malte an seinem Steuer mit beiden Händen Geschwindigkeitsschilder auf einen Zettel), dass man in Israel maximal 90 km/h auf Autobahnen fahren darf.

Es gibt allerdings eine spezielle Autobahn mit 110 km/h Höchstgeschwindigkeit. Um die nutzen zu dürfen, muss jeder allerdings monatlich eine Art Maut zahlen.
20 km/h drüber kosten dazu 750 Scheckel (ca. 155€). Motoradfahren würde mir mit Sicherheit keinen Spaß machen^^

Die ersten Eindrücke

Nach wunderbaren 12°C und Regen in Deutschland kippt man natürlich erstmal fast aus den Latschen, wenn man in Israel bei 36°C aus dem Flieger steigt. Daran gewöhnt man sich aber fix. Außerdem wird jeder Raum in jedem Gebäude auf gefühlte 15° runter gekühlt (Klimawandel ahoi).

Gestern war ich das erste Mal in einem israelischen Supermarkt.

Läuft eigentlich genau so ab, wie bei uns in Darmstadt um die Ecke. Nur, dass die Kassenkräfte tatsächlich noch langsamer sind… Was ich nie für möglich gehalten hätte!

Dort habe ich dann auch den ersten elementaren Fehler gemacht… Mich hat eine Frau auf hebräisch angesprochen (wovon ich natürlich nix verstanden habe). Durch ihre Gestik und ihr Verhalten wurde dann aber wohl klar, dass sie vorgelassen werden möchte, da sie nur 2 Teile hat.

“Gut Christoph, bist ja in nem neuen Land und wartest eh erst ne halbe Stunde…. Bist mal nicht so.”

Ihr gesagt, sie kann vorgehen und dann gings hinter mir richtig zur Sache :D

Alle Leute schimpften wie die Rohrspatzen auf mich ein und ich verstehe natürlich kein Wort^^

So freundlich bin ich nicht noch einmal…

Arbeiten, arbeiten, immer nur arbeiten

Die Abteilung hier arbeitet (nur ganz kurz) an einer App mit der man z.B. ein Foto-Request an jemanden in Jerusalem schicken kann. Der soll dann ein Foto machen und es zurück schicken, damit man sieht was da so ab geht.

Die Arbeitsatmosphäre ist ziemlich entspannt. Wenn die gute Kollegin direkt hinter mir nicht gerade über Stereoboxen ihre Heiratsmusik aus sucht, ertönt von dem 2 Meter entfernten Mitarbeiter bespielsweise Let´s get loud von Jennifer Popez. Naja, ist ein lebensfroher Kerl ;)

Was kommt?

Am Wochenende geht es nach Jerusalem und Donnerstag zum Beduinen-Markt.

Geplant sind defintiv noch Reisen nach Tel Aviv, ans rote und tote Meer u.s.w.

Die Tage stelle ich mal ein paar Fotos online

Hauta rinne – Kommentare erwünscht ;)